AKWABA

4.9.2020 - 3.10.2020

Eine Ausstellung von Stella Melbye-Konan, kuratorische Unterstützung von Luna Sünkel

Pre-View
Donnerstag 3. September 2020 (nur mit Einladung)

Vernissage und Eröffnungsparty
Freitag 4. und Samstag 5. September 2020 von 11 Uhr bis 20 Uhr
Anmeldung unter : galerie@melbye-konan.com

Eröffnungsausstellung / Gruppenausstellung

Akwaba, so der Titel der Eröffnungsausstellung, zeigt afrikanische Maler und Malerinnen ihrer Generation bzw. Künstler*innen mit Afrika-Bezug vom 4.9.2020 bis 3.10.2020.

« Akwaba » bedeutet « Willkommen » in der afrikanischen Twi-Sprache, die von dem Volk Akan in Ghana und der Elfenbeinküste gesprochen wird. Der Begriff « Akwaba » hat zudem eine schöpferische Bedeutung. In der alten Mythologie der Akan wird die Fruchbarkeitsfigur Akwaba als Schöpfermutter der Erde verehrt. Die Werke zeigen Afrika als Ursprung der Welt, hinterfragen aber auch die Schöpferkraft des Menschen sowie die Kluft zwischen Modernität und Tradition, die in den grossen Städten Afrikas aufeinander trifft.

Der Künstler Koné Zie und die Künstlerin Belén beschäftigen sich mit dem Akt der Schöpfung und der Spiritualität. Die stark von der afrikanischen Kultur und Traditionen inspirierten semi-figurativen Arbeiten von Koné Zie thematisieren den Ursprung des Leben sowie die Gemeinschaft und Spiritualität in Afrika. Die abstrakten Landschaften der Künstlerin Belén sind Sinnbild der Schöpferkraft der Natur, Afrika als Ursprung dessen bildet den zentralen Ausgangspunkt ihrer Arbeiten. Die beiden Künstler Yéanzi und Atowola befassen sich in ihren Portraits mit den Kinder und der Jugend. Facettenreich zeigen beide Künstler dieses Sujet und setzen sich gleichzeitig mit dem Dialekt des Individuums und der kollektiven Gruppe auseinander.Die für diese Ausstellung konzipierte „Série Bleu“ der Künstler Zinahin und Serges Aboua zeigt das urbane Leben in der Metropole Abidjan, der wirtschaftlichen Hauptstadt der Côte d’Ivoire, die auch aufgrund ihrer modernen Architektur und einer Vielzahl von Wolkenkratzer auch ‚klein Manhatten‘ genannt wird. Yannick Ackah und Ngoye widmen sich in ihren Werken den seelischen und inneren Zustand des Menschen. Als Inspiration für ihre Kompositionen verwenden beide Szenen aus dem Alltag in Kombination mit Elemente aus der afrikanischen Kultur wie Masken und Skulpturen.

Akwaba, Willkommen - in diesem Sinne heißt die Galerie ihre Besucher*innen sowie afrikanischen Künstler*innen in Hamburg willkommen.

Präsentierte Künstler
Jean Laurent Koné Zie, Ngoye, Belén, Serges Aboua, Zinahin, Atowola, Yannick Ackah, Yeanzi