70 YEARS OF THE INSTITUT FRANÇAIS

16.06.2021 - 14.07.2021

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des französischen Instituts in Hamburg präsentiert die Galerie Melbye-Konan drei Gemälde junger Künstler*innen aus Hamburg und der Elfenbeinküste im Rahmen der aktuellen Ausstellung HERITAGE. Die Hamburger Galerie vertritt afrikanische Künstler*innen als auch Künstler*innen aus aller Welt, die einen Bezug zu Afrika haben. Die Ausstellung, die bis zum 14. Juli 2021 in der Galerie am Jungfernstieg zu sehen ist, zeigt Gemälde der ersten Generation ivorischer Künstler sowie aktuelle Arbeiten der jüngeren Generation, die sich mit dem Thema des kulturellen Erbes auseinandersetzen.

Die drei im Institut ausgestellten Werke beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten der historischen und kulturellen Beziehungen zwischen Afrika und Europa, und hinterfragen die Repräsentationen Afrikas in der westlichen Vorstellung. Der ivorische Künstler Yéanzi beschäftigt sich mit dem Thema der Identität und der Bedeutung der Kolonialisierung für die Identitätsbildung. Yannick Ackah lässt sich von afrikanischen Skulpturen und Masken inspirieren und verweist auf deren Rolle in Picassos Werk. Belén (Anna-Belén Meyer), eine gebürtige Hamburgerin, bezieht sich in ihren Arbeiten auf die enge Verbundenheit der Stadt mit dem afrikanischen Kontinent durch ihre Handels- und Hafenaktivitäten.

Diese Kooperation zwischen dem französischen Institut in Hamburg und der Galerie Melbye-Konan stellt einen Bezug zu der derzeit in ganz Frankreich stattfindenden Saison Afrika2020 her. Von Präsident Macron initiiert, ist dies ein panafrikanisches und multidisziplinäres Projekt, das sich auf Innovationen in der Kunst, Wissenschaft, des Unternehmertums und der Wirtschaft konzentriert und dazu einlädt, die Welt aus einer afrikanischen Perspektive zu betrachten und zu verstehen.