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Beliebte Afrikakunst

Afrikanische Kunst ist immer mehr gefragt. Galeristin Stella Melbye-Konan vertritt etablierte und aufstrebende Künstler*innen.
Nichts kann den Enthusiasmus der Galeristin und Kunsthistorikerin Stella Melbye-Konan stoppen. Trotz Corona und Lockdowns hat sich ihre 2020 gegründete Galerie bereits erfolgreich auf dem deutschen und internationalen Kunstmarkt etabliert.
Dabei hat die Hamburger Galerie einen ganz besonderen Programmschwerpunkt: etablierte und aufstrebende Künstler*innen aus Afrika. „Zeitgenössische afrikanische Kunst ist ein Markt, der immer größere Beachtung auf dem globalen Kunstparkett erhält. Afrikanische Kunst ist zu einem wichtigen Bestandteil aller Ausstellungen und internationalen Sammlungen geworden. Im Gegensatz zu westlichen und asiatischen Künstlern ist zeitgenössische afrikanische Kunst aber immer noch erschwinglich und der Markt bietet noch viel Entwicklungspotenzial“, so die Galeristin, die in ihrer Heimatstadt Hamburg Kunstgeschichte und Kommunikation sowie Museums-Management an der renommierten École du Louvre in Paris studierte.
Starke internationale Nachfrage Internationale Museen und Sammler, die sogar extra aus Paris, London, New York und Hongkong nach Hamburg kommen, schätzen die über zehnjährige Erfahrung von Stella Melbye-Konan im Bereich moderner und zeitgenössischer Kunst. Sie kuratierte Ausstellungen und arbeitete in renommierten Museen und Institutionen wie dem Centre Pompidou, Musée Carnavalet sowie mit dem französischen Star-Architekten Dominique Perrault. Die meisten der zehn Künstler in ihrer Galerie werden nach Warteliste verkauft – so stark ist die internationale Nachfrage.
Die Räumlichkeiten, die in Partnerschaft mit internationalen Designern – Walter Knoll, Occhio, B&O am Rathausmarkt – konzipiert wurden, liegen zentral und bieten zugleich auch Diskretion. Die Galerie zählt definitiv zu den Kunst-Highlights in der deutschen Kunstszene.
Dass nun der ivorische Künstler Yeanzi, der von der Galerie vertreten wird, den diesjährigen künstlerischen Beitrag für die Elfenbeinküste auf der 59. Biennale Arte in Venedig (23.04. – 27.11.2022) gestaltet, ist ein weiterer Meilenstein. Die Biennale Arte in Venedig zählt zu den weltweit wichtigsten und exklusivsten Kunstevents. Die Ausstellung des Nationalpavillon findet unter dem Thema „The Dreams of a Story“ statt.
Der ivorische Künstler Yeanzi …
… hat sich in den letzten zehn Jahren als international gefragte Größe etabliert und gehört zu den Top 10 der bekanntesten zeitgenössischen Künstler Afrikas (Artprice). Seit 2013 arbeitet er mit recyceltem Kunststoff, den er schmilzt und auf die Oberfläche tropft, um menschliche Körper und Gesichter zu schaffen. Seine Werke verkaufen sich von € 10.000,– bis € 150.000,– und befinden sich in internationalen Museen und Sammlungen.
Seine letzte Solo-Show „Illusions Identitaires“ in Hamburg war sofort ausverkauft. „Für uns als Galerie ist es eine große Ehre und Wertschätzung unserer Arbeit, dass Yeanzi für die Biennale in Venedig ausgewählt wurde. Wir freuen uns, dass durch die große internationale Aufmerksamkeit – im Schnitt besuchen 600.000 Menschen die Biennale, darunter viele internationale Sammler und Museumsdirektoren – das Oeuvre von Yeanzi noch bekannter wird“, so die Galeristin Stella Melbye-Konan.
Drei Künstler, die man im Auge behalten sollte:Drei Künstler, die man im Auge behalten sollte:
Ngoye: Der Künstler Ngoye überzeugt durch seine lebendigen neo-expressionistischen Kompositionen. Seine Werke befinden sich in renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland, Italien und Frankreich.
Yannick Ackah: Der junge aufstrebende Künstler Yannick Ackah inspiriert sich an afrikanischen Skulpturen und Masken sowie an Picassos Werk. Die Dialektik von Leben und Tod, seelische Abgründe und träumerische Verspieltheit, kurzum „die Poesie einer Existenz“, wie es der Künstler selbst ausdrückt.
Atowla: Atowla Kouadio studierte an der École Nationale des Beaux Arts in Abidjan und gewann 2019 den „Young Artists of the Future (JAA) Prize” und den „Peace and Environment Prize“ in Abidjan. Im Mai hat er in der Galerie Melbye-Konan seine erste Solo-Show in Europa.